Wie du es schaffst, dich und deine Kurven zu lieben

„Ich bin nicht gut genug, so wie Ich bin. Wenn ich 20 Kilo weniger auf den Rippen habe, dann erst bin ich schön.“

Vielleicht kennst du diesen oder ähnliche Glaubensätze, welche sich als niemals enden wollende alte Leier in die letzte Zelle der Gehirnbahnen eingebrannt und es sich dort gemütlich gemacht hat. Spätestens, wenn an der Lieblingsjeans die Nähte zwischen den Beinen aufgerieben sind und du quasi gezwungen bist, eine neue Jeans zu kaufen, wird die alte Leier im Kopf abgespielt. Wieder unzählige Läden abklappern und in der Umkleide vor den furchtbar schlimm ausgeleuchteten Spiegeln stehen und die Jeanshosen anprobieren. Jippi!
Solche und weitere Alltagszenarien sind Futter für die Glaubenssätze.
In meiner Arbeit als Stylistin habe ich viele Frauen umgekleidet und fast immer dasselbe erlebt: wunderschönen Frauen standen frustrierend, ja teilweise heulend in der Umkleide.
Und warum?

Weil wir es verlernt haben, uns selbst anzunehmen, zu respektieren und wertzuschätzen, so wie wir sind. Weil wir den negativen Glaubenssätzen im Kopf größere Beachtung und Aufmerksamkeit schenken, als den positiven. Weil „Schönheitsmakel“ wie z.B. Narben oder Schwangerschaftsstreifen und weibliche Rundungen in unserer Gesellschaft nicht als schön gelten, auch wenn grad ein Umdenken stattfindet. (YEAH!)

Wer bestimmt eigentlich, wer oder was schön ist? Wer bestimmt, dass eine Größe 34/36 schön ist, eine Größe 44/46 aber nicht? Dass die Zahl 50 auf der Waage besser ist als eine 70 (+)?
Das sind alles Zahlen. Zahlen die uns vorgeben sollen, wer wir sind, was wir sind und was uns ausmacht. Wir lassen uns von den Zahlen und von der alten Leier im Kopf das Leben vorschreiben, ja sogar unser Wert wird, im wahrsten Sinne des Wortes daran gemessen.

Du bist viel mehr Wert als diese Zahlen!

Das Problem ist nicht dein Körper-das Problem ist wie DU über ihn denkst. Und was du über dich selbst denkst. Es ist deine Leier im Kopf! Spiel zur Abwechslung doch mal ein positives Liedchen ab und beobachte, was passiert. Wie fühlst du dich dabei, wenn du dir selbst ein Kompliment machst? Am Anfang ist es sicher ungewohnt und es fällt dir vielleicht schwer, aber mit der Zeit wird es dir leichter fallen. Versprochen!

Sag Ja zu Dir!
Als kleine Hilfestellung habe ich für dich noch 5 Tipps für mehr Selbstliebe im Alltag:

1. Bedanke dich bei deinem Körper. Anstatt ihn abzulehnen, überlege mal ganz bewusst, was er für dich tut. Nach kurzer Zeit wirst du bemerken, was für ein Wunder dein Körper ist. Schreibe auf, wofür du deinem Körper dankst und klebe es sichtbar in deine Wohnung oder in ein Notizbuch.
2. Notiere, was deine Stärken sind. Kannst du besonders gut kochen, backen, stricken oder tanzen? Jedes Mal wenn die negativen Gedanken zurück kommen, machst du laute Musik an und tanzt durch die Wohnung oder kochst/backst dein Lieblingsessen und lädst Freunde zum gemeinsamen Abendessen ein.
3. Verbringe Zeit mit dir alleine. Lade dich selbst zu einem Kaffee in der Stadt ein, geh ins Kino oder in ein Museum. Mache das, was dir Spaß macht und dich glücklich macht. Das ist deine wertvolle „Ich-Zeit“.
4.Probiere verschiedene Sportarten aus und suche dir mindestens eine aus, die du bestenfalls einmal in der Woche ausübst. Egal ob es das Training im Fitnessstudio, Yoga, Pilates oder Zumba ist. Die Bewegungen helfen dir, deinen Körper nicht nur gesund zu halten, sondern auch eine positive, physikalische Verknüpfung zu Dir und deinem Körper aufzubauen.

5.Vergleiche dich nicht mit Anderen. Du bist einmalig. Einmalig schön. Einmalig kurvig.

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Shine bright & colorful!
Rachel

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